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Mainz. Der Forschungs-Zeppelin NT landete auf seinem
Flug von Friedrichshafen nach Rotterdam auf dem Flugplatz Mainz. Von Rotterdam
aus wird das Luftschiff zehn Tage lang zur Erforschung der Erdatmosphäre
fliegen.
Um
seinen Auftrag im Rahmen des europäischen Klima-Forschungsprojekts PEGASOS
durchführen zu können, ist der Passagierraum des Zeppelins mit Rechnern und
Messgeräten bestückt. Auf dem Rücken des Luftschiffs ist ein Gehäuse
angebracht, das ein Bündel von Sensoren beherbergt. Stets an Bord ist ein
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich, der den Einsatz
des Zeppelins koordiniert und die Messungen leitet.
Auch
auf der Reise nach Mainz erhob das Forschungszentrum Jülich klimarelevante
Daten. Schwerpunkt der Forschungsarbeiten ist es laut Projektleiter Thomas
Mentel vom Forschungszentrum Jülich heraus zu finden, wie das Vorkommen
klimareinigender Aerosole gefördert werden kann, die dem Treibhauseffekt, der
zur Erderwärmung führt, entgegen wirken. Auf Basis der Daten, die das
Forschungszentrum Jülich durch den Einsatz des Forschungs-Zeppelins gewinnt,
wird das PEGASOS-Projekt Empfehlungen für die Klimapolitik erarbeiten. 
Auf
dem Flugplatz Mainz hatten sich rund vierhundert Besucher zur Zeppelin-Landung
eingefunden. Im Landeanflug löste der 75 Meter lange Zeppelin als Foto- und
Filmobjekt große Begeisterung aus. Verblüfft waren die Piloten des gastgebenden
Luftfahrtvereins Mainz ebenso wie die Gäste von der enormen Beweglichkeit der
RiesenzigarreZeppelin NT, für die ein beweglicher Heckpropeller und mehrere Hilfspropeller sorgen, die Zeppelin-Pilot Oliver Jäger über ein elektronisches Steuersystem einsetzt.
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