Ein schöner Diavortrag zeigte die highlights des letzten Vereinsausflugs nach Elba. Die Charterstunden liegen bis zur Jahresmitte etwas niedriger als im Vorjahr. Tendenz ist aber seit Juni steigend. Die Erhöhung der Chartergebühren wird in jedem Fall zur Kostendeckung ausreichen. Die Erträge der Vereinsflugzeuge sind bis auf UL positiv. Hilfreich ist, dass der Verein für die Ausbildungsflüge die Mineralölsteuer zurückvergütet bekommt und dass die Versicherungsprämien kräftig gesenkt wurden. Im Oktober soll ein UL verkauft werden, der zu erzielende Preis entspricht dem Restbuchwertwert. Damit werden die UL Kosten über das Winterhalbjahr kräftig gesenkt. Ab Ende des Jahres brauchen wir einen neuen Wart für die Ölversorgung. Der langjährige Wart Roland R wird aufhören. Leider liegt da einiges im Argen. Es wird dringend an die Verantwortung der Mitglieder appelliert. Die Anzahl der Bewegungen zur Jahresmitte entspricht den im Vertrag zugestandenen Werten, so dass wir keine Probleme haben werden, das Limit am Jahresende einzuhalten. HKK hat vereinbarungsgemäß die Gremien informiert. Die Lärmkommission wird wieder im September tagen. Der LFV hat bereits verlangt, dass die Klagen der Flugplatzgegner wegen angeblicher Nichteinhaltung der Platzrunde und Überfliegen von Wohngebieten auf die Tagesordnung gesetzt werden. Grund dafür sind die angeblichen Fotobeweise eines Finther Bürgers. Sie zeigen mit starkenTeleobjektiven aufgenommene Flugzeuge auf denen jedoch die Position des Flugzeuges nicht hervorgeht. Da einige Flugzeuge des Vereins mit GPS Geräten ausgerüstet sind, ist es möglich, die genauen Flugrouten der Flugzeuge zu dokumentieren. Die bereits dokumentierten Routen eines UL Schülers zeigen zu den vorgelegten Daten und Zeiten der Fotos keine Abweichungen von den zugelassenen Flugrouten. Der LFV könnte dem Fotografen eine Kamera mit GPS-Tracking zur Verfügung stellen mit deren Hilfe auch der Standort auf dem Foto festgehalten werden könnte. Das Luftamt in Hahn hat ebenso entsprechende Messungen und Beobachtungen in EDFZ gemacht und gleichfalls keine Verstöße feststellen können. Das Luftamt in Hahn hat neue Mitarbeiter eingestellt und wird in Zukunft häufige Stichproben machen. Die Piloten sind gehalten, Papiere und Unterlagen zur Flugvorbereitung vorweisen zu können. Da es lt HKK einige Luftraumverstösse gab, wird allen dringend empfohlen die FIS Frequenz zu rasten, um ggfs. vor Luftraumverletzungen gewarnt zu werden. Ab Ende des Jahres ist die "English Proficiency" nach ICAO nachzuweisen. HKK stellt die gesetzlichen Grundlagen und die wesentlichen Kriterien der Prüfung vor. Er sowie Kathrin Diederich und Arnim Stief dürfen die entsprechende Prüfung abhalten, Kostenpunkt 20€. Termine werden ab Anfang Oktober festgelegt und bekannt gegeben, damit sich Interessenten anmelden können. Der Lerchenberger Verein VELEWO hat in einem Gespräch mit Vertretern des Vorstands bestätigt, dass er die Vereinbarung mit der Stadt nicht anerkennt und weiter die Schließung des Flugplatzes wünscht. Er hatte sogar einen Termin beim zuständigen Minister. Wie man sieht, betreibt er eine erfolgreiche Lobbyarbeit. Es ist uns nicht erklärlich, wie eine solch kleine Gruppe soviel Aufmerksamkeit erregen kann. Es ist uns ein weiterer Ansporn, alle Auflagen des Vertrages zu erfüllen, um die Angriffe der VELEWO parieren zu können. Der Ausbau der Halle 1 soll im August beginnen. Dazu sind einige Vorarbeiten der Mitglieder nötig, die teilweise bereits erledigt sind. Der Baufortschritt des neuen Betriebsgebäudes ist jedem sichtbar aber es besteht etwa 4 Wochen Verzug. KJ/HKK |